Die „magische“ Kohlsuppe

2.09.06 | Abgelegt unter .

Die Diät mit der “Magischen Kohlsuppe” funktioniert ganz einfach: Man kocht eine Unmenge dieser Suppe gemäß dem nachstehenden Rezept und isst über sieben Tage außer der Suppe nur wenig andere Nahrungsmittel, vor allem Obst und Gemüse. Vermieden werden Fette und Alkohol.

Durch den dabei eintretenden Fettverbrennungseffekt sind angeblich Gewichtsreduktionen von mehr als fünf Kilogramm pro Woche erreichbar. Wie jüngst vernommen, hat Bundeskanzler Gusenbauer mit einer Krautsuppen-Diät sogar ganze sieben Kilogramm an Gewicht verloren.

Zum Abnehmen ist die Kohlsuppendiät natürlich kaum geeignet, da der Körper nicht auf langfristig vernünftige Ernährung umgestellt, sondern nur über sieben Tage auf ein “Notprogramm” geschalten wird. Wer allerdings nach einigen kalorienreichen Sünden schnell die schlanke Figur erreichen möchte, mit der das Ballkleid oder der Anzug nicht mehr zwickt, kann ja einen Versuch wagen.

Krautsuppendiät: Die Zutaten

Diese Zutaten reichen für zwei Liter Kohlsuppe.

  • 6 lange Frühlingszwiebeln oder 2 Stangen Lauch
  • 1 oder 2 Dosen Konserven-Tomaten oder frische Tomaten
  • 2 große grüne Paprika
  • 1 kleiner Weißkohl, Karotten
  • 1 Bund Staudensellerie
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Packungen Zwiebelsuppe

Würzen mit Salz, Pfeffer, Curry, Petersilie und Chili

Zubereitung

Alle Zutaten werden klein geschnitten. Karotten, Sellerie und Zwiebeln geben der Kohlsuppe leicht golden angeröstet ein volles Aroma. Verwende zum Anrösten entweder eine antihaftbeschichtete Pfanne ohne Fett oder nur ganz wenig hochwertiges Öl.

Anschließend werden alle Zutaten der Kohlsuppe zehn Minuten in ausreichend Wasser gekocht und so lange bei kleiner Hitze fertig gegart, bis das Gemüse bissfest ist. Wer auch seinen Geschirrspüler auf Diät halten will, kann sich das Anrösten der Gemüsestücke auch sparen. Der Geschmack des Kohlsuppe wird dann etwas weniger voll – das lässt sich aber mit der Dosierung der Gewürze ausgleichen.

Wenn dir das alles zu vernünftig und diätig ist, probiere mal eine ukrainische Sauerkrautsuppe – da ist “mehr” drin.

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