The magic of Kohlsuppe: Verzichtbar!

4.10.06 | Abgelegt unter .

Ich nehme gleich mal die Spannung raus: Lange habe ich die Wunderwuzzi-Diät mit der Kohlsuppe nicht ausgehalten. Es ist vorbei!

Mein kargen Erfahrungen mit dieser Methode zur Gewichtsreduzierung sind also nicht recht fundiert, aber trotzdem möchte ich sie der Welt nicht vorenthalten:

  • Die Suppe schmeckt, ja, doch. Der negative Faktor ist der Geruch: Den Topf mit der kalten Suppe zu öffnen ist ein olfaktorischer Stunt in der Größenordnung von “Tief in die Bio-Tonne eintauchen”. Warum das so sein kann, ist mir ein Rätsel, sollte doch eigentlich ein übler Geruch schon den Urmenschen vor verdorbener Nahrung warnen. Dazu kommt: Der Geruch verbreitet sich mit Überschallgeschwindigkeit im Raum – bewundernswert allenfalls von einer mehr kampfgas-orientierten Sicht der Welt.
  • Ich habe nicht gehungert. Obwohl der Nährwert der Kohlsuppe sehr reduziert ist und an den ersten beiden Tagen im Diätplan außer Gemüse und Obst nicht zusätzliches vorgesehen ist, habe ich erst am späten Abend jeweils ein leises Knurren in Magen gespürt. Das vertreiben ein paar getrocknete Feigen ganz problemlos.
  • Ich habe so rund ein bis zwei Kilogramm an Gewicht verloren, wahrscheinlich zum großen Teil Wasser. Diese durchaus erträgliche Leichtigkeit des Seins ist sehr angenehm.

Die Idee, die Essgewohnheiten umzustellen, bleibt aufrecht. Ich will nicht aus dem Vorteil, nicht mehr zu rauchen, den Nachteil eines Schwimmreifens um die Leibesmitte werden lassen.

Schalten Sie also auch nächstes Mal wieder zu, wenn es heißt: “Gesunde Ernährung mit viel Salat und etwas Brot und Rotwein!”

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