Kurzurlaub: Radtour in der Wachau

7.06.07 | Abgelegt unter .

Das verlängerte Wochenende zwischen Fronleichnam und dem folgenden Sonntag verbringen wir auf den Fahrradsätteln in der Wachau, dem Weinbaugebiet an der Donau in Niederösterreich.

Wir wohnen in Pöverding im hügeligen Umland von Melk, der alten Benediktinerstadt am Eingang der Wachau. Kurz besichtigen wir nach dem Eintreffen das Gästezimmer in der Frühstückspension der Familie Langthaler, dann brechen wir zu einer ersten kurzen Radrunde am rechten Donauufer auf.

Zur Vorbereitung der Radtour und als kleines Nachschlagewerk für viele Radwege an der Donau dient das Bikeline Radtourenbuch, Donau-Radweg Teil 2: Von Passau nach Wien. Ich mag das praktische Längsformat, so passt der Radweg-Guide gut in die Kartentasche am Lenker.

Stadtplatz von Melk (Wachau)

Unsere Route führt über die Hügel am Stadtrand von Melk entlang und mündet kurz vor der Rampe der Melker Donaubrücke in den Donauradweg neben der Aggsteiner Bundesstraße. Nach rund sieben Kilometern erreichen wir den Ort Schönbühel, wo der Radweg vor einem Anstieg endet. Wir sparen uns die Anstrengung und kehren ins Basislager zurück. 15 Kilometer gestrampelt – genug für Tag 1.

Zur Belohnung besuchen wir einen der vielen Heurigen. Beim Schauer in Schwallenbach gibt’s Hauerjause und G’spritzten im Gastgarten.

Leserbriefe:

  1. Was ist denn ein/e Hauerjause? Trinkt man das oder ißt man das?

    Torsten Maue · 25. Juni 2007, 09:17 · #

  2. Gut, dass du fragst:

    Der “Hauer” ist der Weinbauer. Seine Jause oder Vesper besteht aus allem, das man gut zum Wein essen kann: Braten, Aufstriche wie der legendäre Liptauer Aufstrich oder Blutwurst. Dazu serviert man Essiggurken oder Pfefferoni und das Wachauer Laiberl, ein Kleingebäck.

    Robert · 25. Juni 2007, 17:45 · #

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